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Der Reinhardsbrunner Park zeichnet sich durch eine
seltene Ansammlung von Baumarten aus, die durch den Wuchs einheimischer,
nordamerikanischer, asiatischer, südeuropäischer Gehölze geprägt ist. Die
Artenvielfalt ist das, was den Besucher besonders anspricht. Der Südteil des
Parkes mit der zentralen Südwiese ist das Herzstück des Parkes. Die Westseite bilden
fast ausschließlich Nadelbäume, die einen interessanten Kontrast zu den einzeln
oder in breiten Gruppen gepflanzten Blutbuchen, Linden und Eichen an der Nord-
und Südseite bilden. Beachtenswert ist in nördlicher Richtung die Reihe von
Pyramideneichen. Im Ostteil des Parkes ist der Baumbestand weitgehend der Form
eines Bergahorn-Eschenwaldes entsprechend. In diesem Teil überwiegt die Zahl
der wildwachsenden Bäume gegenüber den gepflanzten Bäumen. Hier zeigt sich
unter den naturnahen Bedingungen eine sehr üppige Vegetation in der Kraut-,
Strauch- und niederen Baumschicht. |
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Der Parkteil Schloßwiesen unmit-
telbar vor der Nord- und Westseite
des Schlosses trügt besonders im westlichen Teil reinen Parkcharak- ter.
Besonders interessant ist in diesem Parkteil eine Linde, die sich in 4 m Höhe
gabelt und deren eine Hälfte eine gewöhnliche Sommer- linde, deren andere Hälfte
dagegen zu einer schlitzblätterigen Linde veredelt wurde. Im Nordosten des
Parkes, unmittelbar neben der Einfahrt zum Schloß, liegt der Mühlteich. Die
Uferregionen unterscheiden sich im Baumbestand. Das Nordwest- und Nordufer
zeigt eine naturnahe Vegetation mit Resten eines Bergahorn-Eschen- Waldes und
unterscheidet sich deutlich vom Bewuchs des Südufers mit fast ausschließlich
gepflanzten Park- bäumen. Im Gebiet der Friedrichs- ruher Wiesen befindet sich eine
25 m hohe Sommerlinde, die sogenan- nte ,,Abtslinde".
Ihr Alter wird auf etwa 450 Jahre geschätzt. Auffällig ist ihre starke
Verästelung und der
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außergewöhnliche Umfang (ca. 9 m).
Das Gebiet außerhalb des Rosengärtchens ist im Erscheinungsbild die
unmittelbare Fortsetz- ung der ,,Zentralen Südwiese". Beachtens- wert sind
Zirbelkiefern, Schlangenfichten und Pyramideneichen, sowie die 800 Jahre alte
,,Klosterlinde" Sommerlinde), die als Einzelpflanzung besonders
augen fällig ist.
Das Rosengärtchen hat die Form eines Wintergartens. Als besondere Kostbarkeit
wird der Japanische Garten eingeschätzt, der 1905 direkt neben dem Rosengarten
angelegt wurde. Damit sollte dem gärtnerischen Mode- geschmack entsprochen
werden.
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